Kurzantwort
Die offizielle Waehrung in Uganda ist der Ugandische Schilling (UGX). 1 Euro entspricht etwa 4.000 UGX, 1 US-Dollar etwa 3.700 UGX (Stand 2026). US-Dollar sind fuer touristische Zahlungen wie Permits, Parkgebuehren und Hotels die bevorzugte Waehrung. Geldautomaten gibt es in allen groesseren Staedten, Visa-Karten werden breiter akzeptiert als Mastercard. Bargeld dominiert ausserhalb der Staedte. Bringe neue, unbeschaedigte US-Dollar-Scheine ab Druckjahr 2013 mit.
Fakten auf einen Blick
- Waehrung
- Ugandischer Schilling (UGX)
- Wechselkurs
- 1 EUR ~ 4.000 UGX, 1 USD ~ 3.700 UGX
- US-Dollar
- Bevorzugt fuer touristische Zahlungen
- Geldautomaten
- In allen groesseren Staedten (Visa bevorzugt)
- Kreditkarten
- In gehobenen Hotels und Restaurants
- Mobile Money
- MTN Mobile Money und Airtel Money
- Forex-Bueros
- Beste Wechselkurse in Kampala
- Dollar-Scheine
- Nur ab Druckjahr 2013, unbeschaedigt
Der Ugandische Schilling -- Grundlagen
Der Ugandische Schilling (Waehrungskuerzel UGX, international auch USh) ist die offizielle Waehrung Ugandas. Die gaengigen Banknoten sind 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000 und 50.000 UGX. Muenzen gibt es in Stueckelungen von 100, 200 und 500 UGX, sie spielen im Alltag aber kaum eine Rolle. Der aktuelle Wechselkurs liegt bei etwa 3.700 UGX fuer 1 US-Dollar und etwa 4.000 UGX fuer 1 Euro (Stand 2026).
Fuer Touristen entsteht schnell eine gewisse Zahlenverwirrtheit, da selbst kleine Betraege in hohen Zahlen ausgedrueckt werden. Ein Mittagessen fuer 15.000 UGX entspricht etwa 4 USD, eine Flasche Wasser fuer 2.000 UGX kostet 0,50 USD. Ein einfacher Umrechnungstrick: Teile den UGX-Betrag durch 4.000, um den ungefaehren Euro-Wert zu erhalten.
Der Ugandische Schilling ist eine relativ stabile Waehrung, die in den letzten Jahren nur moderate Schwankungen gegenueber dem US-Dollar und dem Euro gezeigt hat. Grosse Betraege wie Gorilla-Permits, Parkgebuehren und gehobene Unterkuenfte werden fast immer in US-Dollar angegeben und abgerechnet. Der Ugandische Schilling wird vor allem fuer Alltagskaeufe, lokale Restaurants, Maerkte, Transport und kleinere Dienstleistungen benoetigt.
Bringe fuer deine Reise eine Kombination aus US-Dollar in bar (fuer Permits, Hotels und groessere Zahlungen) und einer Bankkarte fuer Geldautomaten-Abhebungen in UGX mit. Euro in bar sind als Reserve sinnvoll, werden aber in Uganda kaum direkt akzeptiert und muessen erst in USD oder UGX getauscht werden.
Bargeld und Geldautomaten
Bargeld ist in Uganda das wichtigste Zahlungsmittel, besonders ausserhalb der groesseren Staedte. Geldautomaten (ATMs) gibt es in Kampala, Entebbe, Jinja, Mbarara, Fort Portal, Kabale, Gulu und den meisten Bezirkshauptstaedten. Die zuverlaessigsten Banken fuer auslaendische Karten sind Stanbic Bank, Standard Chartered, Absa (ehemals Barclays) und die Centenary Bank.
Visa-Debitkarten und Visa-Kreditkarten funktionieren an den meisten Geldautomaten ohne Probleme. Mastercard wird von weniger ATMs akzeptiert -- Stanbic Bank und Standard Chartered sind die besten Optionen fuer Mastercard-Nutzer. Maestro-Karten werden in Uganda nicht mehr unterstuetzt. Die Abhebungslimits liegen typischerweise bei 700.000 bis 1.000.000 UGX pro Transaktion (etwa 190 bis 270 USD). Die Gebuehr pro Abhebung betraegt 10.000 bis 15.000 UGX (3 bis 4 USD) seitens der ugandischen Bank, plus eventuelle Gebuehren deiner Heimatbank.
Fuer Uganda-Reisende empfehlen wir eine Reise-Debitkarte mit geringen oder keinen Auslandsgebuehren, wie sie von DKB, ING oder N26 angeboten werden. Diese Karten ersparen die oft hohen Fremdwaehrungsgebuehren deutscher Bankarten, die bei Abhebungen im Ausland 1 bis 3 Prozent betragen koennen.
Wichtig: In der Naehe der Nationalparks gibt es haeufig keine funktionierenden Geldautomaten. Die naechste zuverlaessige ATM-Moeglichkeit fuer Bwindi ist Kabale (etwa 100 km entfernt), fuer Murchison Falls ist es Masindi (etwa 80 km), fuer Kidepo gibt es im Umkreis von 200 km keinen Geldautomaten. Hebe vor der Fahrt in die Parks ausreichend Bargeld ab oder bringe genug US-Dollar in bar mit. Als Faustregel: Plane pro Nationalpark-Tag mindestens 50 bis 100 USD in bar ein fuer Trinkgelder, Getraenke und kleinere Ausgaben.
US-Dollar -- die touristische Zweitwaehrung
US-Dollar sind in Uganda de facto die Waehrung des Tourismussektors. Gorilla-Permits, Parkgebuehren, Inlandsfluege, gehobene Hotels und Touroperatoren rechnen in USD ab und akzeptieren USD-Barzahlung. In vielen Lodges und Hotels werden die Zimmerpreise in USD angegeben, und die Bezahlung in USD ist in der Regel guenstiger als die Umrechnung in UGX, da die Hotels ihren eigenen (oft unguenstigen) Wechselkurs anwenden.
Die wichtigste Regel fuer USD-Bargeld in Uganda: Nur Scheine ab Druckjahr 2013 werden akzeptiert. Aeltere Scheine werden von Banken, Forex-Bueros und Hotels regelmaessig abgelehnt, da sie als faelschungsanfaelliger gelten. Achte beim Besorgen der USD bei deiner Heimatbank darauf, dass die Scheine nach 2013 gedruckt wurden, unbeschaedigt sind und keine Markierungen, Risse oder Flecken aufweisen. Beschaedigte Scheine werden in Uganda haeufig abgelehnt.
Groessere USD-Scheine (50 und 100 USD) erzielen bei Forex-Bueros in der Regel einen besseren Wechselkurs als kleine Scheine (1, 5, 10, 20 USD). Bringe dennoch eine gute Mischung mit: Grosse Scheine fuer den Umtausch in UGX und kleine Scheine fuer Trinkgelder, kleine Zahlungen und als Wechselgeld-Reserve. Hotels und Touroperatoren koennen grosse Scheine in der Regel wechseln, haben aber nicht immer Kleingeld in USD verfuegbar.
Empfohlene USD-Menge fuer eine zwewoechige Reise: 1.500 bis 2.500 USD in bar, davon etwa 300 bis 500 USD in kleinen Scheinen (1, 5, 10, 20 USD) fuer Trinkgelder und Alltagsausgaben. Fuer das Gorilla-Permit (800 USD) ist eine Vorauszahlung per Ueberweisung an die UWA oder den Touroperator ueblich -- fuer dieses Permit musst du in der Regel kein Bargeld mitfuehren.
Kreditkarten und elektronisches Bezahlen
Kreditkarten werden in Uganda zunehmend akzeptiert, bleiben aber auf den gehobenen Tourismussektor beschraenkt. In den internationalen Hotels in Kampala und Entebbe (Serena, Sheraton, Protea, Lake Victoria Serena), in gehobenen Restaurants und in einigen groesseren Geschaeften und Supermaerkten (Shoprite, Garden City Mall) kann man mit Visa und Mastercard bezahlen. Ausserhalb dieses Segments ist Kartenzahlung selten moeglich.
Viele Lodges und Camps in den Nationalparks akzeptieren nominell Kreditkarten, erheben aber einen Aufschlag von 3 bis 5 Prozent auf Kartenzahlungen, um die Transaktionsgebuehren abzudecken. Einige abgelegene Lodges koennen Kartenzahlungen nur bei funktionierender Internetverbindung abwickeln, was in den Parks nicht immer gegeben ist. Wir empfehlen, die Bezahlung der Lodge vorab per Ueberweisung oder bei Ankunft in bar zu klaeren.
American Express wird in Uganda so gut wie nirgends akzeptiert. Visa hat die breiteste Akzeptanz, gefolgt von Mastercard. Kontaktloses Bezahlen (NFC) ist in Uganda noch nicht verbreitet. Informiere deine Bank vor der Reise ueber deinen Uganda-Aufenthalt, um eine Sperrung der Karte wegen verdaechtiger Auslandstransaktionen zu vermeiden.
Fuer Online-Zahlungen waehrend der Reise (Hotelbuchungen, Inlandsfluege, Aktivitaeten) ist eine Kreditkarte oft die einzige Zahlungsoption. Die Gorilla-Permits der UWA werden online per Kreditkarte oder per Bandueberweisung bezahlt. Eine zweite Karte als Backup ist empfehlenswert, falls die primaere Karte nicht funktioniert oder gesperrt wird.
Geld wechseln und Forex-Bueros
Die besten Wechselkurse fuer Euro und US-Dollar erhaeltst du in den Forex-Bueros in Kampala, insbesondere in der Kampala Road, der Nkrumah Road und der Luwum Street. Diese privaten Wechselstuben bieten deutlich bessere Kurse als Banken und der Wechselschalter am Flughafen Entebbe. Der Unterschied kann 3 bis 5 Prozent betragen, was bei groesseren Betraegen spuerbar ist.
Am Flughafen Entebbe empfehlen wir, nur einen kleinen Betrag (50 bis 100 USD) fuer die ersten Ausgaben (Taxi, SIM-Karte, Trinkwasser) zu tauschen und den Rest in einem Forex-Buero in Kampala zu wechseln. Wenn du direkt vom Flughafen in Richtung Nationalpark aufbrichst und Kampala nicht besuchst, ist der Flughafenwechselkurs die einzige Option -- plane den hoeheren Kurs ein.
Beim Geldwechsel in Forex-Bueros solltest du das Geld vor dem Verlassen des Schalters nachzaehlen. Serisoee Forex-Bueros haben eine Geldscheinzaehlmaschine und haendigen dir eine Quittung aus. Wechsle nie auf der Strasse bei inoffiziellen Geldhsaendlern, auch wenn sie einen besseren Kurs anbieten -- die Gefahr von Betrug (falsche Scheine, Manipulationen beim Zaehlen) ist hoch.
Hotels und Lodges bieten ebenfalls Geldwechsel an, die Kurse sind aber in der Regel 5 bis 10 Prozent schlechter als in Forex-Bueros. Fuer kleine Betraege und in Notsituationen ist dies akzeptabel, fuer groessere Summen lohnt sich der Gang zum Forex-Buero. Die Touroperatoren und Fahrer-Guides koennen oft kleine Betraege in USD gegen UGX tauschen und umgekehrt.
Der Ugandische Schilling -- Grundlagen
Der Ugandische Schilling (Waehrungskuerzel UGX, international auch USh) ist die offizielle Waehrung Ugandas. Die gaengigen Banknoten sind 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000 und 50.000 UGX. Muenzen gibt es in Stueckelungen von 100, 200 und 500 UGX, sie spielen im Alltag aber kaum eine Rolle. Der aktuelle Wechselkurs liegt bei etwa 3.700 UGX fuer 1 US-Dollar und etwa 4.000 UGX fuer 1 Euro (Stand 2026).
Fuer Touristen entsteht schnell eine gewisse Zahlenverwirrtheit, da selbst kleine Betraege in hohen Zahlen ausgedrueckt werden. Ein Mittagessen fuer 15.000 UGX entspricht etwa 4 USD, eine Flasche Wasser fuer 2.000 UGX kostet 0,50 USD. Ein einfacher Umrechnungstrick: Teile den UGX-Betrag durch 4.000, um den ungefaehren Euro-Wert zu erhalten.
Der Ugandische Schilling ist eine relativ stabile Waehrung, die in den letzten Jahren nur moderate Schwankungen gegenueber dem US-Dollar und dem Euro gezeigt hat. Grosse Betraege wie Gorilla-Permits, Parkgebuehren und gehobene Unterkuenfte werden fast immer in US-Dollar angegeben und abgerechnet. Der Ugandische Schilling wird vor allem fuer Alltagskaeufe, lokale Restaurants, Maerkte, Transport und kleinere Dienstleistungen benoetigt.
Bringe fuer deine Reise eine Kombination aus US-Dollar in bar (fuer Permits, Hotels und groessere Zahlungen) und einer Bankkarte fuer Geldautomaten-Abhebungen in UGX mit. Euro in bar sind als Reserve sinnvoll, werden aber in Uganda kaum direkt akzeptiert und muessen erst in USD oder UGX getauscht werden.
Bargeld und Geldautomaten
Geldautomaten gibt es in allen größeren Städten Ugandas, wobei Visa-Karten breiter akzeptiert werden als Mastercard und in der Nähe der Nationalparks oft keine funktionierenden ATMs vorhanden sind.
Bargeld ist in Uganda das wichtigste Zahlungsmittel, besonders ausserhalb der groesseren Staedte. Geldautomaten (ATMs) gibt es in Kampala, Entebbe, Jinja, Mbarara, Fort Portal, Kabale, Gulu und den meisten Bezirkshauptstaedten. Die zuverlaessigsten Banken fuer auslaendische Karten sind Stanbic Bank, Standard Chartered, Absa (ehemals Barclays) und die Centenary Bank.
Visa-Debitkarten und Visa-Kreditkarten funktionieren an den meisten Geldautomaten ohne Probleme. Mastercard wird von weniger ATMs akzeptiert -- Stanbic Bank und Standard Chartered sind die besten Optionen fuer Mastercard-Nutzer. Maestro-Karten werden in Uganda nicht mehr unterstuetzt. Die Abhebungslimits liegen typischerweise bei 700.000 bis 1.000.000 UGX pro Transaktion (etwa 190 bis 270 USD). Die Gebuehr pro Abhebung betraegt 10.000 bis 15.000 UGX (3 bis 4 USD) seitens der ugandischen Bank, plus eventuelle Gebuehren deiner Heimatbank.
Fuer Uganda-Reisende empfehlen wir eine Reise-Debitkarte mit geringen oder keinen Auslandsgebuehren, wie sie von DKB, ING oder N26 angeboten werden. Diese Karten ersparen die oft hohen Fremdwaehrungsgebuehren deutscher Bankarten, die bei Abhebungen im Ausland 1 bis 3 Prozent betragen koennen.
Wichtig: In der Naehe der Nationalparks gibt es haeufig keine funktionierenden Geldautomaten. Die naechste zuverlaessige ATM-Moeglichkeit fuer Bwindi ist Kabale (etwa 100 km entfernt), fuer Murchison Falls ist es Masindi (etwa 80 km), fuer Kidepo gibt es im Umkreis von 200 km keinen Geldautomaten. Hebe vor der Fahrt in die Parks ausreichend Bargeld ab oder bringe genug US-Dollar in bar mit. Als Faustregel: Plane pro Nationalpark-Tag mindestens 50 bis 100 USD in bar ein fuer Trinkgelder, Getraenke und kleinere Ausgaben.
Wer sich abheben lässt, sollte wissen, wer den Uganda-Schilling überhaupt herausgibt: Zuständig ist die Bank of Uganda, die die Währung seit ihrer Einführung 1966 verwaltet – mehr dazu im Abschnitt zur Herkunft des Schillings weiter unten.
US-Dollar -- die touristische Zweitwaehrung
US-Dollar sind in Uganda die faktische Zweitwährung des Tourismussektors, wobei nur unbeschädigte Scheine ab Druckjahr 2013 akzeptiert werden.
US-Dollar sind in Uganda de facto die Waehrung des Tourismussektors. Gorilla-Permits, Parkgebuehren, Inlandsfluege, gehobene Hotels und Touroperatoren rechnen in USD ab und akzeptieren USD-Barzahlung. In vielen Lodges und Hotels werden die Zimmerpreise in USD angegeben, und die Bezahlung in USD ist in der Regel guenstiger als die Umrechnung in UGX, da die Hotels ihren eigenen (oft unguenstigen) Wechselkurs anwenden.
Die wichtigste Regel fuer USD-Bargeld in Uganda: Nur Scheine ab Druckjahr 2013 werden akzeptiert. Aeltere Scheine werden von Banken, Forex-Bueros und Hotels regelmaessig abgelehnt, da sie als faelschungsanfaelliger gelten. Achte beim Besorgen der USD bei deiner Heimatbank darauf, dass die Scheine nach 2013 gedruckt wurden, unbeschaedigt sind und keine Markierungen, Risse oder Flecken aufweisen. Beschaedigte Scheine werden in Uganda haeufig abgelehnt.
Groessere USD-Scheine (50 und 100 USD) erzielen bei Forex-Bueros in der Regel einen besseren Wechselkurs als kleine Scheine (1, 5, 10, 20 USD). Bringe dennoch eine gute Mischung mit: Grosse Scheine fuer den Umtausch in UGX und kleine Scheine fuer Trinkgelder, kleine Zahlungen und als Wechselgeld-Reserve. Hotels und Touroperatoren koennen grosse Scheine in der Regel wechseln, haben aber nicht immer Kleingeld in USD verfuegbar.
Empfohlene USD-Menge fuer eine zweiwoechige Reise: 1.500 bis 2.500 USD in bar, davon etwa 300 bis 500 USD in kleinen Scheinen (1, 5, 10, 20 USD) fuer Trinkgelder und Alltagsausgaben. Fuer das Gorilla-Permit (800 USD) ist eine Vorauszahlung per Ueberweisung an die UWA oder den Touroperator ueblich -- fuer dieses Permit musst du in der Regel kein Bargeld mitfuehren.
Kreditkarten und elektronisches Bezahlen
Kreditkarten werden in Uganda vor allem im gehobenen Tourismussektor akzeptiert, mit Visa als am weitesten verbreiteter Karte und teilweise Aufschlägen von 3 bis 5 Prozent.
Kreditkarten werden in Uganda zunehmend akzeptiert, bleiben aber auf den gehobenen Tourismussektor beschraenkt. In den internationalen Hotels in Kampala und Entebbe (Serena, Sheraton, Protea, Lake Victoria Serena), in gehobenen Restaurants und in einigen groesseren Geschaeften und Supermaerkten (Shoprite, Garden City Mall) kann man mit Visa und Mastercard bezahlen. Ausserhalb dieses Segments ist Kartenzahlung selten moeglich.
Viele Lodges und Camps in den Nationalparks akzeptieren nominell Kreditkarten, erheben aber einen Aufschlag von 3 bis 5 Prozent auf Kartenzahlungen, um die Transaktionsgebuehren abzudecken. Einige abgelegene Lodges koennen Kartenzahlungen nur bei funktionierender Internetverbindung abwickeln, was in den Parks nicht immer gegeben ist. Wir empfehlen, die Bezahlung der Lodge vorab per Ueberweisung oder bei Ankunft in bar zu klaeren.
American Express wird in Uganda so gut wie nirgends akzeptiert. Visa hat die breiteste Akzeptanz, gefolgt von Mastercard. Kontaktloses Bezahlen (NFC) ist in Uganda noch nicht verbreitet. Informiere deine Bank vor der Reise ueber deinen Uganda-Aufenthalt, um eine Sperrung der Karte wegen verdaechtiger Auslandstransaktionen zu vermeiden.
Fuer Online-Zahlungen waehrend der Reise (Hotelbuchungen, Inlandsfluege, Aktivitaeten) ist eine Kreditkarte oft die einzige Zahlungsoption. Die Gorilla-Permits der UWA werden online per Kreditkarte oder per Bandueberweisung bezahlt. Eine zweite Karte als Backup ist empfehlenswert, falls die primaere Karte nicht funktioniert oder gesperrt wird.
Geld wechseln und Forex-Bueros
Die besten Wechselkurse für Euro und US-Dollar erhält man in Forex-Büros in Kampala, während der Flughafen Entebbe nur für kleine Beträge zum Einstieg genutzt werden sollte.
Die besten Wechselkurse fuer Euro und US-Dollar erhaeltst du in den Forex-Bueros in Kampala, insbesondere in der Kampala Road, der Nkrumah Road und der Luwum Street. Diese privaten Wechselstuben bieten deutlich bessere Kurse als Banken und der Wechselschalter am Flughafen Entebbe. Der Unterschied kann 3 bis 5 Prozent betragen, was bei groesseren Betraegen spuerbar ist.
Am Flughafen Entebbe empfehlen wir, nur einen kleinen Betrag (50 bis 100 USD) fuer die ersten Ausgaben (Taxi, SIM-Karte, Trinkwasser) zu tauschen und den Rest in einem Forex-Buero in Kampala zu wechseln. Wenn du direkt vom Flughafen in Richtung Nationalpark aufbrichst, plane den Geldwechsel entsprechend vor der Weiterfahrt ein.
Welche Länder haben den Schilling als Währung?
Vier Länder nutzen heute eine Währung namens Schilling: Uganda, Kenia, Tansania und Somalia.
Der Name „Schilling“ für eine Währungseinheit ist vor allem im ostafrikanischen Raum verbreitet. Er ist ein Erbe der britischen Kolonialzeit: Das englische „shilling“ war eine Untereinheit des britischen Pfunds. Nach der Unabhängigkeit führten mehrere ehemalige britische Kolonien eigene Nationalwährungen ein und nannten sie nach britischem Vorbild „Shilling“.
Die Länder mit einer Schilling-Währung heute sind:
• Uganda – Uganda Shilling (UGX)
• Kenia – Kenyan Shilling (KES)
• Tansania – Tanzanian Shilling (TZS)
• Somalia – Somali Shilling (SOS)
Uganda, Kenia und Tansania nutzten ursprünglich gemeinsam den Ostafrikanischen Shilling. 1966 lösten alle drei Länder diese gemeinsame Währung durch eigene Nationalwährungen ab. Der Somali Shilling besteht bereits seit 1962.
Historisch gehörte auch Österreich zu den Schilling-Ländern: Der Österreichische Schilling (ATS) war von 1925 bis 1938 und erneut ab 1945 im Umlauf, bevor er am 1. Januar 2002 zum festen Kurs von 13,7603 ATS pro Euro durch den Euro ersetzt wurde.
Wichtig für Reisende, die mehrere ostafrikanische Länder kombinieren: Ruanda gehört nicht zu den Schilling-Ländern. Dort gilt der Ruandische Franc (RWF) als Landeswährung.
Herkunft des Uganda-Schillings: Bank of Uganda und Geldautomaten
Der Uganda-Schilling wird seit seiner Einführung 1966 von der Bank of Uganda verwaltet; Geldautomaten für Reisende finden sich in Kampala und Entebbe unter anderem bei Stanbic, Centenary Bank und Equity Bank.
Der Uganda Shilling (UGX) wurde 1966 eingeführt, als Uganda den bis dahin gemeinsam mit Kenia und Tansania genutzten Ostafrikanischen Shilling durch eine eigene Währung ersetzte. Ausgegeben und verwaltet wird der Uganda-Schilling seither von der Bank of Uganda. Die gängigen Banknoten (1.000 bis 50.000 UGX) sind bereits im Abschnitt „Der Ugandische Schilling -- Grundlagen“ weiter oben aufgeführt.
Für Bargeldabhebungen in Kampala und Entebbe eignen sich neben den bereits genannten Banken auch Equity Bank. Der Wechselkurs zwischen Euro bzw. US-Dollar und dem Uganda-Schilling schwankt und sollte kurz vor der Abreise bei einer Bank oder Wechselstube geprüft werden, da hier keine dauerhaft verlässliche Kursangabe möglich ist.
Preisbeispiele in Uganda-Schilling
Ein Kilogramm Rindfleisch kostete im Mai 2026 rund 18.264 UGX, eine Bootsfahrt zur Nilquelle-Insel in Jinja etwa 25.000 UGX pro Person.
Um ein Gefühl für die Kaufkraft vor Ort zu bekommen, helfen einige Preisbeispiele mit Stand Mai 2026. Der durchschnittliche Einzelhandelspreis für Rindfleisch lag bei rund 18.264 UGX pro Kilogramm.
Für Aktivitäten rund um Jinja, einem beliebten Ausgangspunkt für Nilquellen-Ausflüge entlang der Länder entlang des Nils, kostet eine einfache Bootsfahrt zur markierten Nilquelle-Insel rund 25.000 UGX pro Person.
Diese Werte sind Momentaufnahmen aus dem Mai 2026 und können sich seither verändert haben. Sie eignen sich als grobe Orientierung, ersetzen aber keine aktuelle Preisrecherche vor Ort.
Kenia, Tansania und Somalia im Vergleich
Der Kenyan Shilling gilt als stabilste der drei ostafrikanischen Schilling-Währungen, der Tanzanian Shilling ist Währung des südlichen Nachbarlands, der Somali Shilling ist wenig stabil.
Wer bei einer Uganda-Reise weitere ostafrikanische Länder besucht, trifft auf verwandte, aber eigenständige Währungen:
• Kenyan Shilling (KES): 1966 eingeführt. Kenia ist wirtschaftlich die stärkste Volkswirtschaft Ostafrikas, und der Kenyan Shilling gilt als die stabilste der drei ostafrikanischen Schilling-Währungen.
• Tanzanian Shilling (TZS): Ebenfalls 1966 eingeführt, ging wie der Uganda- und der Kenyan Shilling aus dem gemeinsamen Ostafrikanischen Shilling hervor. Tansania grenzt im Süden an Uganda und ist ein häufiges Kombinationsziel für Reisende.
• Somali Shilling (SOS): Besteht seit 1962. Aufgrund der politischen Lage in Somalia ist die Währung kaum stabil.
Wichtig zu wissen: Trotz des gemeinsamen historischen Ursprungs sind Uganda-, Kenya- und Tanzania-Schilling heute getrennte Währungen mit unterschiedlichen Wechselkursen. Sie können nicht gegeneinander eins zu eins getauscht oder verwechselt werden. Beim Grenzübertritt solltest du jeweils lokale Währung besorgen oder mit US-Dollar/Euro planen, die in touristischen Zentren meist akzeptiert werden.
Einen ausführlichen Überblick über die Nachbarländer Ugandas findest du in unserem Reiseführer. Wer eine Reiseroute plant, findet auch direkte Vergleiche zu Uganda oder Kenia, Uganda oder Tansania und Uganda oder Ruanda.
Unser Partner vor Ort
Misty Gorilla Expeditions
Unser Partner vor Ort organisiert massgeschneiderte Uganda-Reisen mit persoenlicher Betreuung, erfahrenen Guides und lokaler Expertise.
Haeufig gestellte Fragen
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Quellen
- Bank of Uganda
- Stanbic Bank Uganda
- Auswaertiges Amt
- Uganda Tourism Board
Redaktion Reiseziel Uganda
Ein Projekt von Hope on the Road gGmbH -- mit lokaler Expertise aus Uganda und regelmaessiger Recherche vor Ort. Alle Inhalte werden von unserem Redaktionsteam mit Unterstuetzung lokaler Guides und Reiseveranstalter erstellt und geprueft.
Zuletzt aktualisiert: Juni 2026 | Quellen werden am Ende jedes Artikels angegeben