
Stimmen aus Buhoma: Lokale Perspektiven auf Tourismus und Entwicklung
Buhoma liegt auf 1.600 Metern Höhe am Rand des Bwindi-Regenwalds. Das Dorf ist Ausgangspunkt für Gorilla-Trekking — und gleichzeitig ein Ort, an dem Menschen leben, bauen, wirtschaften und hoffen. Im Januar 2026 dokumentierte Susanne Suer Maurerarbeiten an der HopeKitchen: Zementsäcke auf rotem Lehmboden, rote Ziegelsteine — dieselbe Bautechnik wie überall auf der Welt, nur hier unter ugandischer Sonne.
Die Zementsäcke lagen aufgestapelt auf dem roten Boden von Buhoma. Susanne Suer fotografierte sie im Januar 2026, als die Maurerarbeiten an der HopeKitchen im Gange waren — einem Gemeinschaftsprojekt, das an diesem Hang aufgebaut wird wie Häuser überall: Ziegel, Zement, Arbeit, Zeit. Dieser Moment steht für etwas, das im Gorilla-Tourismus leicht übersehen wird: Buhoma ist kein Kulissendorf. Hier wird gebaut, gekocht, unterrichtet, gestritten und gelacht.
Ich war bei mehreren Gelegenheiten in Buhoma — zuerst im Oktober 2024, dann im Januar 2026. Jedesmal fiel mir auf, wie wenig der Tourismus und das Dorfleben sich berühren, wenn man es nicht aktiv sucht. Reisende kommen, trekken, übernachten, fahren wieder. Die Lodges sind gut; die Gorillas sind nah. Was dazwischen liegt — die Ökonomie des Alltags, die Schule auf dem Hügel, die Händlerin am Marktstand — das bleibt unsichtbar.
Diese Seite ist ein Versuch, einige dieser Stimmen sichtbar zu machen. Nicht als Folklore. Nicht als Mitleid. Sondern als das, was sie sind: Perspektiven von Menschen, die in einem der schönsten und strukturell herausforderndsten Orte Ugandas leben.
Das Dorf hinter dem Parkeingang
Buhoma hat keine Hauptstraße im üblichen Sinne. Es gibt die geschotterte Zufahrt, einige Lodges und Gästehäuser, das Bwindi Community Rest Camp direkt am Parkeingang, eine Gesundheitsstation, Schulen und eine Reihe kleiner Geschäfte. Samstags ist Markt: Gemüse, Fleisch, Haushaltswaren, Holzkohle. Es ist ein Markt für das Dorf — nicht für Touristen.
Die Nähe zum Park schafft eine wirtschaftliche Grundlage, die in den meisten ugandischen Dörfern dieser Abgeschiedenheit nicht existiert. Ranger, Tracker, Porter, Guides — das sind Berufe, die regelmäßiges Einkommen bieten. Lodgepersonal verdient verlässlich. Für viele Familien macht ein einziges Mitglied im Parkbetrieb den Unterschied zwischen Mangel und Stabilität.
[ZITAT: lokale Person über was sich in den letzten Jahren im Dorf verändert hat]
HopeKitchen: Bauen mit Zement und Ziegelsteinen

Die HopeKitchen in Buhoma ist ein Projekt von Hope on the Road — einer Initiative, die in der Region im Bereich Ernährungssicherheit und Gemeinschaftsinfrastruktur arbeitet. Im Januar 2026 waren die Maurerarbeiten in vollem Gange: Rote Ziegelsteine, lokal gebrannt, wurden mit Portland-Zement verbunden. Dieselbe Bautechnik, die man aus Europa kennt — nur dass hier der rote Lehmboden Ugandas das Fundament bildet.
Solche Projekte entstehen nicht in Isolation. Sie brauchen lokale Handwerker, lokale Materialien und lokales Wissen darüber, wie man in dieser Klimazone und auf diesem Untergrund baut. Wer an der HopeKitchen arbeitet, erwirbt Fähigkeiten, die über dieses Projekt hinaus nutzbar sind. Das ist nicht der größte Effekt eines Bauprojekts — aber er ist real.
Was Besucher in Buhoma bewirken können
Tourismus in Buhoma ist nicht neutral. Jede Buchungsentscheidung, jeder Einkauf, jedes Gespräch hat Konsequenzen. Wer im Buhoma Community Rest Camp übernachtet statt in einer international verwalteten Lodge, leitet Einnahmen direkt in Gemeinschaftsprojekte. Wer samstags auf dem Markt kauft statt im Supermarkt in Kabale, hält Wertschöpfung im Ort.
Das ist keine Ideologie. Es ist Arithmetik: Jeder Schilling, der lokal ausgegeben wird, dreht sich mehrfach durch die lokale Wirtschaft. Jeder Schilling, der an externe Anbieter geht, dreht er sich einmal und verlässt das Dorf.
[ZITAT: Dorfbewohner oder Unternehmer über was Besucher konkret verändern können]
Häufige Fragen
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Gorilla-Trekking ab Buhoma — mit lokalen Guides
Misty Gorilla Expeditions ist in Buhoma verwurzelt. Wir kennen die Gorillafamilien, die Guides und die community-basierten Lodges. Kostenlose Beratung für Ihre Uganda-Reise.
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